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Lesung und Diskussion mit der Autorin und Journalistin Daniela Dahn. Gut Gödelitz, Alte Schäferei, Sonnabend 4. September 2010, 18 Uhr. Foto © Jim Rakete Was bewegt uns, wenn wir auf 20 Jahre vereinigtes Deutschland zurückblicken? Alle können wohl darüber dankbar sein, dass die Vereinigung ohne Blutvergießen verlief, dass die Städte und Dörfer in Ostdeutschland vor dem Verfall bewahrt und eine vorzügliche Infrastruktur aufgebaut wurde. Politische Freiheiten, Reisemöglichkeiten in alle Welt und ein fast grenzenloses Konsumangebot haben sich die Ostdeutschen mit ihrer friedlichen Revolution erkämpft. Der Westen hat das erreicht, was 40 Jahre Verfassungsgebot und proklamiertes politisches Ziel war: Die Wiedervereinigung Deutschlands. Der Westen als Sieger der Geschichte. |
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Gut Gödelitz, Alte Schäferei, Sonnabend 26. Juni 2010, 18:00 Uhr
Der Autor las aus seinem Roman "Boxhagener Platz" und aus seinem Erzählband "Revolution und Filzläuse".

| Torsten Schulz, Berlin 2009, Foto: Volker Roloff
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DDR. Wie das klingt. Oder seltsamer noch: Deutsche Demokratische Republik. Fragt man Jugendliche nach diesen 40 Jahren, nach diesem Versuch Sozialismus, erntet man meistens Schulternzucken, vielleicht noch ein verlegendes Lächeln. Da gab es die Stasi, die Mauer, da gab es keine Bananen. Mehr fällt nur wenigen dazu ein. Der Geschichtsunterricht erzählt ganz offensichtlich nicht viel über diese DDR, genauer gesagt, viele Geschichtslehrer schweigen lieber oder drucksen herum, eh sie was Falsches sagen, eh sie von ihren eigenen Erinnerungen erzählen müssen.
Das ist durchaus gefährlich: Alles vergeht irgendwann und wird Erinnerung, die aber kann man sich schönreden. Schön reden, das ist nicht das Ding von Torsten Schulz. Eher das genaue und subtile Beobachten. Und so schreibt er über Zustände, Gefühle und Ereignisse, die einst Revolutionen waren und von denen man der Nachkommenschaft erzählen muss. Und er macht das exzellent. Sein Schlüssel für seine Art Geschichtsaufarbeitung: Er beschwört keine Ostalgie, er pflegt kein DDR-Erinnerungsbuch, er ist kein Freund von Geschichtsklitterung. Seine Helden taugen nur bedingt zu Helden, sie sind aber zu Einsicht und Erkenntnis fähig. Das ist eine Qualität, die vieler seiner Kollegen, wenn sie über die 40 Jahre DDR schreiben, häufig vermissen lassen.
Presse:
Wenn die DDR unterhaltsam wird (Döbelner Anzeiger)
Professor liest makabere Buchszenen (Döbelner Allgemeine Zeitung) |
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Gut Gödelitz, Alte Schäferei, Dienstag 11. Mai 2010, 18:00 Uhr Vortrag des Bundespräsidenten Horst Köhler zusammen mit Bundesminister a.D. Egon Bahr zu dem Thema "Wandel durch Bürgerengagement". | | | Quelle: Bundesregierung / Laurence Chaperon | | Quelle: Egon Bahr | Nach Bundespräsident Johannes Rau besuchte nun auch Bundespräsident Horst Köhler das ost-west-forum auf Gut Gödelitz. Dies war eine außerordentliche Ehre für unseren gemeinnützigen Verein. Zusammen mit Bundesminister a.D. Egon Bahr, einem unserer Kuratoren, sprach Bundespräsident Köhler zum Thema "Wandel durch Bürgerengagement". Beide tauschten sich anschließend mit den geladenen Gästen zu diesem Themenbereich aus.
Presse
Der Besuch ist ein Meilenstein für den Verein (Döbelner Anzeiger)
Horst Köhler macht Mut zum Handeln (Döbelner Anzeiger)
Nicht auf den großen Zampano warten (Döbelner Allgemeine Zeitung)
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 Am Sonnabend, den 2. Oktober 2010 wird Professor Dr. Jens Reich darüber reden, wie er und seine Freunde sich 1989 die zukünftige Gesellschaft in Ostdeutschland vorgestellt hatten. weitere Veranstaltungen... |
Mit der Gründung des deutsch-polnischen Forums wollen wir uns um ein besseres Verhältnis zwischen den beiden Nachbarvölkern bemühen. |
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